News

Gesichtpflege bei Kälte

Natuerliche Gesichtspflege bei Kaelte

Verabschiedet euch von trockener Haut im Winter

Draußen pfeift uns schon seit gut zwei Monaten ein eiskalter Wind um die Nase, drinnen bläst nun im Januar kontinuierlich trockene Heizungsluft um die Ohren und so langsam ist auch der letzte Rest Sommerbräune einer vornehmen Winterblässe gewichen. Modisch gesehen sind wir schon längst gegen die Kälte gewappnet. Molliger Wintermantel, XXL-Flausch-Schal und Wollmütze trotzen den sinkenden Temperaturen. Eine Körperpartie ist jedoch ständig der Kälte ausgesetzt – unser Gesicht. Gerade dort ist die Haut nur etwa 1 Millimeter dünn. Zum Vergleich: am Gesäß sind es dreimal so viel ;). Kein Wunder also, dass dieses Areal besonders durch den Wechsel zwischen winterlicher Kälte und oft auch übermäßig beheizten Innenräumen zu Spannungsgefühlen, Schuppenbildung und Juckreiz neigt.

Wie können wir unsere zarte Gesichtshaut im Winter also am besten vor Kälte und Temperaturschwankungen schützen?

Zuerst einmal sei gesagt, dass unsere Haut nicht gänzlich schutzlos ist. Sie verfügt nämlich über einen körpereigenen Schutzfilm, den sogenannten Hydrolipidfilm. Dieser besteht, je nach Hauttyp, zu verschiedenen Anteilen aus Wasser und Fett. Das Wasser, bzw. die Feuchtigkeit, wird durch Schweißdrüsen produziert. Das Fett, bzw. Talg, gelangt dann über die Talgdrüsen an die Hautoberfläche. Dort sorgt der Talg dafür, dass die Feuchtigkeit nicht verdunstet, sondern in der obersten Hautschicht gebunden wird. Gemeinsam bilden beide Bestandteile einen dünnen, aber effektiven Schutzfilm, der die äußere Hautschicht vor dem Austrocknen bewahrt und sie schön glatt, geschmeidig und elastisch hält.

Na dann ist doch alles paletti, oder?

Nicht ganz, denn unsere Schweiß- und Talgdrüsen funktionieren bei warmen Temperaturen deutlich besser. Bei Kälte kommt man nämlich kaum ins Schwitzen und auch die Talgdrüsen laufen schon ab einer Temperatur von ca. +8 Grad Celsius nur noch auf Sparflamme. Kleinste Blutgefäße regulieren die Drüsenaktivität, doch an dieser Stelle spart der Körper. Die gesamte Haut wird durch die niedrigen Temperaturen weniger stark durchblutet, die Blutgefäße verengen sich und lassen uns dabei ganz schön blass aussehen. Der Körper versucht so den Wärmeverlust nach außen so gering wie möglich zu halten - schließlich haben die inneren Organe bei der Durchblutung erst mal Vorrang. Die geringfügige Menge an produziertem Talg breitet sich zudem auch viel schlechter bei Kälte auf der Hautoberfläche aus. Ihr kennt das ja sicher: kaltes Fett ist mehr zäh als flüssig. Dann kommt eins zum anderen. Denn fehlt der Fettfilm, verdunstet auch die Feuchtigkeit. Trockene Heizungsluft und geringe Luftfeuchtigkeit bei Kälte begünstigen diesen Teufelskreis noch zusätzlich. Das Resultat: Die Haut trocknet aus, reagiert empfindlich, die Oberfläche erscheint rau und rissig. Äußerlich werden kleine Schüppchen sichtbar, die oft mit einem unangenehmen Spannungsgefühl einhergehen.

Der hauteigene Schutz ist also im Winter durchaus vermindert, daher ist die Haut auf unsere Hilfe angewiesen.

Helfen können wir der Haut, indem wir ihr von außen zusätzlich Fett zuführen und damit die verminderte Produktion ausgleichen. Bei der Hautpflege ist es deshalb notwendig, dass der Fettanteil gegenüber dem Feuchtigkeitsanteil leicht überwiegt. Besonders wichtig ist das beim trockenen Hauttyp, der ja ohnehin schon einen Fettmangel aufweist. Aber auch ein im Sommer ausgeglichener Hauttyp kann im Winter zu kältebedingter Trockenheit neigen.
Doch Vorsicht: Eine komplett fettfreie Feuchtigkeitscreme solltet ihr tagsüber bei Minusgraden auf keinen Fall verwenden, da es ohne schützende Fette sogar zu Erfrierungen in der obersten Hautschicht kommen kann! Wer dennoch nicht auf seine leichte Feuchtigkeitscreme verzichten will, der kann den Schutz beispielsweise noch mit einer dünnen Schicht pflegendem Öl on top ergänzen. Auch über eine nährende Maske, freut sich jeder Hauttyp jetzt ganz besonders. 

Unser Tipp: Im Winter macht sich besonders die Kombination aus unserem Tropical Hydration Nectar (Stichwort "Feuchtigkeits-Boost") und unserem Skin Rescue Problem Skin Oil (euer schützender Mantel für das Gesicht im Winter) bezahlt. Zusammen versorgen die beiden eure Haut mit Feuchtigkeit und schützen mit natürlichen Inhaltsstoffen vor den kalten Temperaturen außer Haus.

Bei der Reinigung könnt ihr in dieser Jahreszeit auf rückfettende Substanzen zurückgreifen, wie pflanzliche Öle und Wachse.

Reine Tenside entfetten die Haut häufig zu stark. Von alkoholhaltigen und dadurch zu stark austrocknenden Produkten ist generell abzuraten, doch damit haben wir bei Lovely Day sowieso nichts am Hut ;). Widersteht bei der Gesichtsreinigung aber trotzdem lieber dem Drang zu heißes Wasser (über 35 Grad Celsius) mit unserem Mellow Mallow Creamy Cleansing Gel zu benutzen. Auch das wirkt wie ein Fettkiller und trocknet eure Haut nur unnötig aus. 

Du brauchst noch mehr Feuchtigkeit? Von innen kann man die Hautfunktionen zusätzlich unterstützen, indem man viel Wasser trinkt. Dazu muss man sich allerdings im Winter etwas antreiben, da durch das verminderte Schwitzen oft weniger Durst hat. Gute Alternativen bieten dabei sehr wasserhaltige Lebensmittel wie Obst und Gemüse oder Suppengerichte, die obendrein noch wunderbar aufwärmen :).

kommentieren